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Der Begriff Elektrosmog

ist Ende der siebziger Jahre entstanden.
Sein Wortbestandteil "smog" setzt sich aus den beiden
englischen Worten "smoke" (Rauch) und "fog" (Nebel) zusammen.
Parallel zu dem "normalen" Smog bedeutet Elektrosmog
 die zunehmende "Verunreinigung" der menschlichen Umgebung
 mit elektromagnetischer Strahlung.

Hierbei werden jedoch die unterschiedlichsten Strahlungsarten von Feldern und Wellen in einen Topf geworfen, was eine Unterscheidung nötig macht. Zunächst lassen sich Niederfrequenz  und Hochfrequenz  voneinander unterscheiden. Es existiert keine klare Trennung zwischen diesen niederfrequenten Feldern und hochfrequenten Wellen, da der Übergang fließend zwischen 30 kHz und 100 kHz erfolgt. Die Frequenz gibt an, wie viele Schwingungen eine elektromagnetische Welle pro Sekunde aufweist. Die Einheit hierfür ist Hz (Hertz, benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz 1857-1894). 1000 Schwingungen pro Sekunde werden mit kHz (Kilohertz), 1 Million Schwingungen mit MHz (Megahertz) und 1 Milliarde mit GHz (Gigahertz) abgekürzt. Niederfrequente Felder entstehen bei kabelgebundener, hochfrequente Wellen hingegen bei kabelungebundener Energieübertragung.

 



Alle Felder und Wellen nehmen mit zunehmenden Abstand von der Feldquelle (Kabel oder Sender) überproportional stark ab.

Die niederfrequenten Felder lassen sich in elektrische Wechselfelder und magnetische Wechselfelder  unterteilen. Analog verhält es sich mit den ruhenden Feldern: es gibt elektrische Gleichfelder  und magnetische Gleichfelder . Niederfrequente elektrische (Wechsel-) Felder Sie sind eine Folge von elektrischer Spannung, die bei Netzanschluß in Leitungen, Installationen, und Geräten anliegt, auch wenn kein Strom fließt. Ausschlaggebend für die Größe des elektrischen Feldes ist hierbei vor allem die Betriebsspannung, in der Regel im Haus 230 / 400 Volt, in Mittelspannungsleitungen 20 kV (Kilovolt = 1.000 Volt) und in Hochspannungsleitungen 110 - 380 kV.
Die Spannung, oder genauer genommen der Potentialunterschied, wird in Volt (V) gemessen. Der tausendste Teil heißt Millivolt (mV). (1b) Niederfrequente magnetische (Wechsel-)Felder Sie sind eine Folge von elektrischem Stromfluß in eingeschalteten Geräten, Leitungen, Bahn- und Hochspannungsleitungen. Je höher dieser Strom ist und je weiter die Leiter voneinander angeordnet sind, desto höher ist das Feld, das entsteht. Anders ausgedrückt: die Größe der Feldstärke ist abhängig von der Stromstärke und dem Abstand der Leiter, sowie deren Anordnung.

Die magnetische Feldstärke wird in Ampere pro Meter (A/m), die magnetische Flussdichte in Tesla (T) gemessen.

Der millionste Teil heißt Mikrotesla (µT), der milliardste Teil Nanotesla (nT).Zusammenfassung  Hochfrequente elektromagnetische Felder Elektromagnetische Wellen werden kabellos zum Zwecke der Datenübermittlung in höheren Frequenzen (100 kHz bis 300 GHz) ausgesendet, wobei elektrische und magnetische Felder zu einer elektromagnetischen Welle verschmelzen. Hochfrequente Strahlung (HF-Strahlung) wird wegen ihrer großen Reichweite und der schnellen Ausbreitung ihrer Wellen vor allem vom Mobilfunk, Radio- und Fernsehsendern, Radar, Richtfunk, aber auch schnurlosen Telefonen, Babyphones und in Mikrowellen genutzt.

Erst vor einigen Jahren entwickelte sich die Technik so weit, dass die Kommunikation mit gepulsten Frequenzen und damit der Handy-Boom möglich wurde. Jetzt können z.B. bis zu 8 Geräte gleichzeitig auf einer Frequenz bedient werden, wo früher noch 8 Frequenzen nötig waren. Beim Mobilfunk wird beispielsweise das Gespräch 217 mal pro Sekunde zwischen Sendemast und Handy neu aufgebaut. Die hochfrequente Strahlungsdichte wird in Mikrowatt pro Quadratmeter (µW/m²), die elektrische Feldstärke in Volt pro Meter (V/m) und die Antennenspannung in Millivolt (mV) gemessen. Zusammenfassung  Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik) Trennt sich ein neutraler Körper in positiv und negativ geladene Teile auf, so entsteht ein elektrisches Spannungsfeld. Eine solche Ladungstrennung kann zum Beispiel entstehen, wenn gleiche oder verschiedene Materialien aneinander reiben. Häufig treten diese elektrischen Gleichfelder bei Kunst- und Synthetikstoffen wie Kleidung, Teppichen oder Gardinen und Oberflächen von Möbeln und Fußbodenbelägen, aber auch an Bildschirmen auf. Natürliche Elektrostatik entsteht, wenn sich Teilchen in der Luft z.B. in Wolken aneinander reiben. Wird die Differenz der so aufgebauten Spannung zur Oberflächenspannung der Erde zu groß, entlädt sich diese durch einen Blitz. Ein Beispiel aus dem Alltag zu diesem "Funkenüberschlag" bzw. "Entladung" ist, wenn man beim Berühren der Autotüre einen "Schlag" bekommt. Bedeutsam ist bei diesen elektrischen Gleichfeldern aber noch ein anderer Aspekt. Durch elektrostatische Aufladungen verändert sich das Raumklima, weil es zu Verschiebungen in der Zusammensetzung der Luftionisation kommt. So werden beispielsweise Staub, Reizstoffe oder Allergene durch statisch aufgeladene Materialien angezogen.
Das größte magnetische Gleichfeld ist das natürliche Erdmagnetfeld. Die Erde wirkt dabei wie ein riesiger Stabmagnet. An dieses natürliche Magnetfeld hat sich der Mensch seit Jahrtausenden gewöhnt und angepasst.
Erst eine Veränderung oder Verzerrung diese Feldes z.B. durch den Gleichstrom von Straßenbahnen oder durch magnetisierbare Metalle haben eine Relevanz auf unseren Körper. Federkernmatratzen oder Metallteile im Bettgestell oder Bettrost, Heizkörper oder Stahlträger in der Wand sind in der Lage, den Körper in eine für ihn ungewohnte "Magnetfeldsituation" zu bringen. Künstliche magnetische Gleichfelder im Bereich des Menschen induzieren im Körper Ströme, die die körpereigenen Ströme überlagern und somit zu Störungen führen können.
Internationale Wissenschaftler und Studien bestätigen Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen durch Elektrosmog:
Chronische Kopfschmerzen, Schlafstörung, Herzrhythmusstörung,
Potenzstörungen, Rheumatische Beschwerden, Chronische Müdigkeit Infektanfälligkeit, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Lernprobleme, Depressionen,Gedächtnisstörungen, räumliche Desorientierung, verringerte Immunreaktion, DNA-Schaden und Veränderung der DNA Reparatur Kapazität, Gehirntumoren, Leukämie und andere Krebserkrankungen, Fortpflanzungsprobleme, Fehlgeburten, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte, sowie Blutdruckänderungen .


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